Bestärker sind in der Hundeerziehung meist sogenannte Goodies-also Leckerlies, Spielzeuge mit Squeeker, oder Geruchsintensive Beutestücke, für die es sich aus Hundesicht “lohnt” zu arbeiten. Je nach dem, für welche Methode der Hundeerziehung mann sich entschieden hat, werden diese angewendet. Nicht zu vergessen, können auch Sozialkontakt und Spiel mit anderen Hunden enorme Bestärker sein-die leider als solche oft in Vergessenheit geraten.

Wenn ein Hund sehr Futtermotiviert lernt und arbeitet, kann mann das natürlich nutzen, und ihn mit “Fressbarem” bestärken. Gerade wenn es darum geht etwas neues zu erlernen, steht Qualität vor Quantität. Das heißt leckere Hühnerbrust, Käse (oder sontiges was es sonst nicht gibt!) sind ein deutlich größerer Ansporn als Trockenfutter was nur durstig macht. Bestärker sollten aus kleinen Stücken bestehen, der Hund soll sie schnell schlucken können, und nicht lange darauf herum kauen müssen bevor es weiter geht. Er soll sich schnell um den Verdienst des nächsten Stückchens kümmern können.

Natürlich sollte mann bei Bedarf die Futtermenge bei Übungen von der Gesamtfuttermenge abziehen, und auf Ausgewogenheit achten. Hungern sollte der Hund natürlich vorher nicht, wenn mann die Motivation seines Hundes kennt, braucht mann nicht mit Entzug zu arbeiten. Es genügt wenn der Hund erkennbar Appetit hat um seine Motivation zu fördern.

Allgemein kann mann sagen, das es sich als gut erwiesen hat Genauigkeit mit Futter zu bestärken und Schnelligkeit mit Spiel.  Übungen die der Disziplin dienen, sollten hinterher mit intensivem Spiel bestärkt werden, damit wird für ein ausgewogenes Befinden gesorgt.

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